Wort des Autors

Worte des Autors

Hallo und willkommen bei Novus Galaxy! Die einleitenden Worte zum Universum selbst findest du unter Vorgeschichte. Hier soll erst einmal um mich gehen und wie ich überhaupt zu der ganzen Sache gekommen bin, als die klassischen „Wer bin ich?“ und „Warum mach ich es?“.


Solche Texte sollten ja immer eine gewisse professionelle Struktur haben, damit mögliche Buchverlage oder Investor aufmerksam werden – und mir Angebote machen, die ich nicht ablehnen kann.

Ich war schon immer ein Quergänger und habe versucht, mein Ding durchzuziehen, und mit diesem Projekt mehr denn je.


Aber fangen wir von vorne an.

Für Sci-Fi habe ich mich schon immer interessiert, ganz besonders für ein bestimmtes großes Sci-Fi-Epos, das wir alle kennen dürften. Mit siebzehn fing ich an, in einem Forenrollenspiel zu schreiben. Es ging darum, gemeinsam mit anderen Spielern Figuren schriftlich darzustellen, in einer Art Romanform. Die Interaktion der Figuren war dabei ein echtes Highlight und prägte meine kreative Ader und meine Art, mich auszudrücken.


Irgendwann wurde das Forum inaktiv, das Sci-Fi-Universum, in dem es spielte, starb – und ich wurde schlicht älter. Das Leben führte mich weg davon, diese kreative Ader wirklich weiter auszubauen, aber sie pulsierte weiter. Immer wieder gab es Versuche, in denen ich mich an eigenen Romanen ausprobierte. Wochen und Monate lang arbeitete ich in meiner Freizeit daran: Kompendien wurden geschrieben, Figuren entwickelt, ganze Kapitel entstanden in unbekannten Welten. Und es war nicht immer Sci-Fi, ich probierte mich in unterschiedlichen Universen aus.


Aber leider ist das Leben, wie es ist: Ich fokussierte mich nicht auf mein Talent, sondern tat das, was ich in dem Moment für das Richtige hielt. Ich machte eine Lehre, ging zur Marine und bereiste dabei einen teil unserer Welt. Danach gliederte ich mich wieder in das zivile Leben ein, arbeitete ein paar Jahre als Bauleiter in einem kleinen Ingenieurbüro – bis man mich dort aus Ermangelung an Aufträgen entließ.

Wie es dazu kam

So ist das Leben: Eine Entlassung, für die man nicht verantwortlich ist, fühlt sich nie gut an. Aber bis dahin war etwas passiert.


Lange bevor dieser Tag kam – es war im Januar 2024 – war ich mit zwei Freunden planlos wandern. Ohne die Gegend wirklich zu kennen, liefen wir querfeldein durch einen Wald. Wir verliefen uns. Aus einem Zwei-Stunden-Spaziergang wurde eine Fünf-Stunden-Wanderung. Nichts Gefährliches: Wir hätten jederzeit mit dem Handy zurückfinden können. Aber das wollten wir nicht. Es ging um den Kitzel, den Weg selbst zu finden. Also zogen wir weiter durch diese fremde Gegend. Und das einzige Hilfsmittel, das wir bewusst nutzen wollten, war: andere Menschen zu fragen, denen wir begegneten.


Auf dieser Wanderung plapperten wir einfach drauflos. Wir machten Witze, träumten ein bisschen vor uns hin und irgendwann zündete es bei mir. Tief in meinem Kopf gab es plötzlich eine Explosion und ich begann voller Eifer und Wut, über aktuelle Sci-Fis zu schimpfen.


Das war die Geburtsstunde von Novus Galaxy. Die grundlegende Idee eines Sci-Fi-Fantasy ließ mich nicht mehr los. Wenige Tage später begann ich zu tippen. Ich skizzierte das Universum und machte mir klar, wie es werden sollte. Die Fehler der Vergangenheit, all die Schreibversuche, die im Nichts endeten, sollten sich nicht wiederholen: also kein endloses Kompendium, keine ewige Recherche darüber, wie das Universum funktionieren könnte, und kein detailliertes Story-Plotting. Nur mein Instinkt und das Bedürfnis nach einer konsistenten Sci-Fi.


Und so begann es. Jedes Kapitel war eine Erweiterung des Universums, jeder Satz formte diese neue, rohe Masse und zusammen mit den Figuren erkundete ich das neue Unbekannte.


Mancher Sci-Fi-Fan, der das hier liest, wird sich jetzt denken: „Das führt doch zu Inkonsistenzen im Universum!“ Eine berechtigte Sorge. Und wenn du sie hast, dann sieh weiter unten bei <Was ist Novus Galaxy?> nach.


Ich kehre hier in der Zwischenzeit zum Ablauf zurück.


Ich fing also an, das Buch zu schreiben, aber wieder stand ich in zwei Welten: Beruf und Hobby. Anfangs war das kein Problem. Meine Schreiblust kam meist am Wochenende, und über Stunden schrieb ich ganze Kapitel an einem Stück herunter.


Dann traf mich eine längere Migränephase, und das Projekt blieb über Monate liegen. Als im Sommer die Kopfschmerzen endlich nachließen, befürchtete ich, dass ich nach der langen Pause die Verbindung zu diesem Universum verloren hatte. Frustriert schaute ich mir das letzte Kapitel an, starrte auf das neue leere Dokument – und hielt das Ganze erst mal für gescheitert.


An einem Wochenende begann es dann wieder. Die Inspiration war zurück, und über den Sommer schrieb ich an einem Wochenende zwei komplette Kapitel. Diese Energie hielt nicht ewig, aber lang genug, um wieder richtig im Universum anzukommen.


Ich arbeitete in einer Vier-Tage-Woche, das hieß: Jeden Freitag hatte ich frei. Wenn ich also keine privaten Verpflichtungen hatte, war Freitag mein Arbeitstag für das Buch. Ich setzte mich morgens hin, stimmte mich ein und arbeitete an meinem Text.


Samstags kam dann die einfache Rechtschreibkontrolle mit ChatGPT. KI ist da ein Segen und zugleich ein Fluch. Sie ermöglichte mir aber eine grobe Textbearbeitung und verhinderte so, dass mir die Probeleser weglaufen. Grammatik und wirklich saubere Rechtschreibung sind leider nicht meine Stärke…


Das Buch nahm ernsthafte Gestalt an, und Ende 2024 war die Hälfte des Werkes fertig. In meinem Herzen spürte ich, dass nun der Moment der Entscheidung gekommen war: Entweder ich nehme es ernst und versuche mich beruflich als Autor – oder ich lasse es sein und bleibe bei der Tätigkeit, die ich habe.


Ich suchte zuerst nach einem Kompromiss. Schließlich hatte ich keine Erfahrung als Autor, und ich dachte, ein Verlag könnte mir helfen. Doch je genauer ich recherchierte, was dort auf mich zukommen würde, desto konsequenter lehnte ich diesen Weg ab.


Nach einigen Monaten traf ich meine Entscheidung: Ich fühlte mich in diesem Universum einfach wohl und wollte es auch anderen zugänglich machen. Also machte ich einen soliden Plan, wie ich mir langsam das finanzielle Polster aufbaue, das ich brauchen würde. Nichts in dieser Welt ist kostenlos, und allein ein Lektorat würde mehrere Tausend Euro kosten.


Doch dann kam es anders.


Am ersten Arbeitstag, nachdem ich meiner Freundin gesagt hatte, dass ich diesen Weg gehen werde, wollte mein Chef mit mir sprechen. Direkt morgens kam er auf mich zu – was ungewöhnlich war. Er ging mit mir in sein Büro und legte mir die Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen auf den Tisch. Damit waren alle Pläne mit einem Schlag über den Haufen geworfen.


Soweit so gut, ich kürze hier mal ein wenig ab. Ich suchte ein paar Monate erfolglos nach einer weiteren Anstellung als Bauleiter. Die wirtschaftliche Lage 2025 war insgesamt unsicher, und ohne Studium war die Auswahl sehr begrenzt. Gleichzeitig bereitete ich mich auf die Existenzgründung vor. Und hier sind wir jetzt.


Das, was du hier siehst, ist der Anfang. Ob es mir gelingt, steht in den Sternen. In den letzten Monaten habe ich weiter an meinem Buch gearbeitet, und ich bin inzwischen bei den letzten Kapiteln. Danach geht das Werk ins Lektorat – aber damit wird meine Arbeit nicht enden. Sie hat gerade erst begonnen.


Ja, das ist schon eine kleine Story. Aber so ist das Leben nun mal – und ich bin Autor. Und Autoren mit einem sterilen Lebenslauf kann und will ich einfach nicht ernst nehmen.



Was ist Novus Galaxy

Die Marke Novus Galaxy ist nicht nur eine gut klingende Namenskombination aus Novus(lateinisch: „neu“) und Galaxy(englisch: „Galaxie“). Ich will, dass sie auch für etwas steht: für ein konsistentes Universum mit festen Regeln, die eingehalten werden.


Genau das fehlt mir in vielen modernen Geschichten – und es zerstört für mich die Immersion. Lass mich das kurz erklären.


Stell dir vor, du hast eine Szene, in der eine Heldengruppe von Berlin nach Hamburg reist. Es wird klar gesagt, dass sie dafür acht Stunden braucht. Später reist dieselbe Gruppe dieselbe Strecke plötzlich in wenigen Minuten. Oder ein anderes Beispiel: Eine Kanone schießt auf ein Haus. Es gibt eine Explosion, das Haus ist zerstört. Die gleiche Kanone schießt später auf ein identisches Haus, und diesmal hat eine Wand nur ein Loch.


Konsistenz kann am Anfang frei festgelegt werden. Aber sobald die Regeln stehen, müssen sie immer gelten. Diese Gesetze sind das Fundament eines Universums. Sie geben Tiefe, und genau diese Tiefe vermisse ich bei vielen modernen Werken.


Novus Galaxy steht deshalb für ein konsistentes Fantasy-Sci-Fi-Universum mit klaren Regeln.


Musst du dafür ein Kompendium oder Regelwerk lesen, um die Abenteuer zu verstehen? Ganz klar: nein. Es ist meine Aufgabe als Autor, diese Regeln zu kennen und konsequent einzuhalten. Nicht deine als Leser. Wenn du Lust hast, kannst du natürlich tiefer einsteigen und dir Gedanken machen – aber du sollst die Geschichten auch einfach lesen und genießen können. Alles Nötige steckt in den Büchern und Storys, ohne endlose langweilige Erklärungen.


Das Novus-Universum soll lebendig und in Bewegung sein. In den Büchern geht es um große Veränderungen durch große Ereignisse – mit einem klaren, durchgehenden roten Faden, der auf ein Ziel zuläuft. In den kleinen, kostenlosen Geschichten hier auf der Website kannst du dagegen Ereignisse lesen, die keine großen Wellen schlagen. Sie sind genauso Teil des Universums, aber du musst nicht Geschichte X kennen, um Geschichte Y zu verstehen – außer ich verweise ausdrücklich darauf. Du brauchst auch keine Vorkenntnisse über bestimmte Völker oder Technologien, um die Abenteuer zu begreifen.


Also: Was ist Novus Galaxy?


Ein Herzensprojekt eines Sci-Fi-Autors, der hiermit ein leicht zugängliches Universum aufbaut – mit Kontinuität und einer tiefergehenden Komplexität. Dafür steht Novus Galaxy.

Der Geschäftsmann

Ja, ja, natürlich: das böse Geld.


Ich habe unter den Punkten „Wie es dazu kam“ und „Was ist Novus Galaxy?“ ein bestimmtes Bild von mir gezeichnet, und das ist auch nicht gelogen. Ich will ein Sci-Fi-Fantasy-Universum aufbauen – mit Konsistenz und Tiefe. Aber die andere Seite ist eben auch: Ich möchte davon leben können.


Nüchtern betrachtet ist das nachvollziehbar. Trotzdem steckt hinter dem Ganzen natürlich ein Geschäftsmodell mit Profitabsicht. Ich sage es offen: Ich will davon leben, und dafür will ich für meine Produkte auch einen Preis verlangen.


Gleichzeitig leben wir in einer Welt, in der wir uns daran gewöhnt haben, für Unterhaltung teilweise absurde Preise zu zahlen – und dann trotzdem unfertige oder schlampige Qualität zu bekommen. Es ist inzwischen fast normal, für ein Computerspiel siebzig Euro hinzulegen, das erst nach über einem Jahr wirklich spielbar ist.


Ich bin Autor, und ich sage es ganz klar, wie ich das sehe: Diese Art von Preispolitik will ich gar nicht erst in Erwägung ziehen. Du glaubst, das geht bei Büchern nicht? Stell dir vor, du kaufst ein Buch für dreißig Euro – und das Lektorat wurde komplett von einer KI gemacht.


Was wäre daran falsch?


Für eine erste Korrektur nutze ich selbst ChatGPT, und ich kann ganz klar sagen: Diese KI macht viele Fehler. So viele, dass am Ende ganze Satzstrukturen oder sogar Story-Inhalte verschwinden können. Wenn man nicht jeden Satz gegenprüft und sauber nacharbeitet, leidet die Qualität massiv. Irgendwann wird es vielleicht wirklich gute Lektorats-KIs geben – aber im Moment sind wir noch nicht so weit. Und das ist nur eine von vielen Möglichkeiten, Kunden am Ende mangelhafte Qualität zu verkaufen.


Es geht aber auch anders.


Hast du schon mal ein Buch gelesen, das am Ende mit einem Cliffhanger aufhört – so einem, bei dem du nur denkst: „Und jetzt?“ Ich leider schon. Und für mich ist das Abzocke. Natürlich verstehe ich die Absicht dahinter: Der Leser soll direkt zum nächsten Buch greifen. Aber was passiert dann? Das nächste Buch wird noch geschrieben, oder kommt nie, weil sich Teil eins nicht gut genug verkauft hat. Und am Ende hast du ein Produkt mit offenem Ende gekauft.


Wenn du ein Buch der Marke Novus Galaxy erwirbst, dann ist mein Qualitätsanspruch klar: Das Produkt, das du kaufst, ist abgeschlossen. Stell dir vor, ich würde Stühle verkaufen – und bei jedem Stuhl fehlt ein Bein. Das vierte Bein gibt’s dann „später“ zusammen mit dem Tisch, den du vorbestellen kannst. Genau so sehe ich nicht abgeschlossene Geschichten: als Betrug am Kunden.


Aber wie will ich dann übergreifende Geschichten erzählen, wenn die Handlung stets aufgelöst wird? Berechtigte Frage – vor allem, nachdem ich gerade den „Betrug am Kunden“ so breit getreten habe.


Ich unterscheide drei Formen des Storytellings:


Form 1: Die kleine Handlung
Eine Handlung, die in einem oder mehreren Kapiteln aufgelöst wird. In sich abgeschlossen, aber nicht die Hauptgeschichte des Buches.
(Beispiel: Die Helden brechen aus einem Gefängnis aus.)


Form 2: Der rote Faden eines Buches
Über mehrere Kapitel hinweg entdecken die Helden die wahre Bedrohung: Schurken versuchen, einen Krieg zwischen zwei Ländern auszulösen. Dieser Versuch wird gestoppt – das war die Handlung dieses Buches.


Form 3: Die übergreifende Handlung

Über mehrere Bücher hinweg geraten die Helden an eine Organisation, die Kriege und Konflikte schürt. Im Laufe mehrerer Romane stoppen sie deren Pläne Schritt für Schritt, bis sie im letzten Buch der Reihe den Schurken endgültig das Handwerk legen.



Vielleicht verstehst du, was ich meine: Ein großer roter Faden darf durchaus über ein Buch hinausgehen – das ist kein Betrug. Ein Gegenbeispiel wäre so etwas:


Der letzte Akt ist gekommen, es kommt zum Kampf in einer Höhle. Die Helden werden überwältigt, die Höhle stürzt ein, und den Verbrechern gelingt es sogar, die Hälfte der Gruppe zu entführen. Die übrigen Helden sind eingeschlossen, raufen sich in einem Hohlraum zusammen – und das Buch endet mit dem Erlöschen des letzten Lichts, erzeugt durch ein Feuerzeug.


Damit ist mein Standpunkt klar: Zur Qualität gehört auch, dass die Handlung eines Buches abgeschlossen ist.


Jetzt habe ich ein größeres Thema aufgemacht, und ich will als Geschäftsmann einmal einen klaren Punkt setzen. Ich produziere zwei Arten von Inhalten, und ich unterscheide sie so: Wofür „bezahlt“ wird und was „kostenfrei“ angeboten wird.


Meine Ressourcen sind begrenzt. Ich denke, jeder versteht: Bei einem Produkt, für das bezahlt wird, wird die Qualität höher sein als bei kostenfreien Inhalten. Aber wie sieht das konkret aus?


Kostenfreie Inhalte erhalten keine gesonderte Lektorierung. Hier arbeite ich mit KI – und das wird man merken. Das ist eine unternehmerische Entscheidung. Ich will das Wenige, das ich zum Start habe, darauf bündeln, hochwertige Produkte anzubieten, für die meine Kunden auch bezahlen. Und es geht nicht nur ums Lektorat: Auch Bilder werden hier KI-generiert sein, damit überhaupt ansehnliches Material vorhanden ist.


Bezahlte Produkte setzen dagegen auf Qualität: abgeschlossene Handlungen, Hand-Lektorat durch Profis und Concept Art von Künstlern. Ja, genau: Es wird auch am Bildmaterial gearbeitet. Wie viel zum ersten Buch möglich ist, wird sich zeigen, aber ein Künstler arbeitet bereits in meinem Auftrag und erstellt Concept Art zu Raumschiffen, Fahrzeugen und Figuren.


Jetzt weißt du, wie ich meine Produktqualität einordne. Das ist kein Versprechen und keine Werbung, sondern schlicht mein Wort, wie ich die Dinge sehe.


Überzeug dich selbst: Lies ein paar der kostenfreien Geschichten (sobald verfügbar). Wenn sie dich abholen, dann abonnier mich auf YouTube, Instagram, TikTok oder Facebook. Darüber teile ich Neuigkeiten – statt eines nervigen E-Mail-Newsletters. Sobald es Updates gibt, veröffentliche ich sie über die Social-Media-Kanäle.